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GEMEINSAM TRANSPARENTER PRÜFEN – WARUM

Schul- und kantonsübergreifende Zusammenarbeit bringt echten Mehrwert

Mit kantonal harmonisierten Prüfungen sollen die Leistungsunterschiede in Gymnasien behoben werden. GEMEINSAM TRANSPARENTER PRÜFEN bietet eine Alternative und Mehrwert für alle.

Der Ausbildungsstand der Schweizer Maturandinnen und Maturanden sei zufriedenstellend und es bestehe kein zwingender Handlungsbedarf, so die ersten Schlussfolgerungen in der Studie EVAMAR II. So weit, so gut.

Nur zu sagen: «Wir sind gut» reicht nicht

Im Leistungsstand zwischen Maturanden und zwischen Klassen bestehen jedoch grosse Unterschiede. Deshalb soll – trotz des insgesamt befriedigenden Gesamtergebnisses – in der Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen der gemeinsamen Verständigung über Unterricht und Prüfen ein grösseres Gewicht beigemessen werden.

Nachteile von kantonal harmoni­sierten Abschlussprüfungen

Im Schlussbericht der SMAK wird das Szenario 2 empfohlen: Kantonal harmonisierte Abschlussprüfungen. Bei der Umsetzung fragen sich die Lehrpersonen: Wer genau schreibt die Prüfung? Wo erhalte ich die Pilotserien, um meine Schüler auf die Prüfung vorzubereiten? Wann kenne ich die gemeinsamen Prüfungsthemen? Die Beantwortung dieser Fragen ist aufwändig und führt letztlich zu vergleichbareren Anforderungen in der Schule bzw. in einem Kanton oder in einem Bildungsraum – nicht aber zu vergleichbaren Anforderungen in allen Gymnasien.

Input für einen gemeinsamen Unterrichtsentwicklungsprozess

Die Projektidee: Lehrpersonen aus Schulen verschiedener Kantone reflektieren exemplarisch an Lernzielen die Behandlung im Unterricht und die anschliessende Prüfungssituation im Hinblick auf vergleichbare Anforderungen – auch bei curricularen Prüfungen.

Die Ergebnisse dieser Reflexion werden dokumentiert und dienen als Input für den Unterrichtsentwicklungsprozess an den Gymnasien. Die Schulleitungen sichern diesen gemeinsamen Austausch.

Verständigung über Ziele und Verfahren in vielgestaltigen Gymnasien

Unsere Gymnasien unterscheiden sich sehr stark voneinander. Und das ist gut so. Einerseits sind die konkreten Stundentafeln historisch gewachsen und spiegeln regionale Besonderheiten, welche die Ausbildung von besonderen zusätzliche Stärken ermöglichen.

GEMEINSAM TRANSPARENTER PRÜFEN ermöglicht eine kantonsübergreifende Verständigung über Unterricht und Prüfen, ohne dass die Stundentafeln und die Unterrichtsprogramme gleichgeschaltet werden müssen.

Lehrpersonen sind die Prüfungsexperten:
Sie kennen alle Stationen des Prüfens und können damit Anforderungen wirklich vergleichen.

 

Mehrwert für alle

Bei GEMEINSAM TRANSPARENTER PRÜFEN ...

  • behalten die Lehrpersonen eine maximale Autonomie
  • erhalten die Schulleitungen einen kompetenten Input für die Unterrichts- und Schulentwicklung
  • nutzt die Bildungsverwaltung die vorhandene Kompetenz im System
und damit profitieren letztlich unsere Maturandinnen und Maturanden am meisten.