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GEMEINSAM TRANSPARENTER PRÜFEN – WIE

Professionell, gelassen und lustvoll

Vergleichbare Anforderungen bedingen eine gemeinsame Reflexion über Lernziele, Unterricht und Prüfungen. Im Projekt GEMEINSAM TRANSPARENTER PRÜFEN werden diese Anforderungen kantonsübergreifend und in einem Bottom-up-Prozess erarbeitet.

Die Lehrpersonen an den Gymnasien besitzen zu Recht eine grosse Freiheit in der Unterrichtsgestaltung und damit verbunden auch eine grosse Verantwortung. Den Empfehlungen der SMAK und der EDK ist auch aus diesem Grund professionell zu begegnen. Aufgrund unserer bisherigen Leistungen dürfen wir aber auch selbstbewusst und gelassen reagieren: es bedarf keiner Hektik. Schliesslich sollen die mit den Antworten betrauten Personen ihre Arbeit auf eine lustvolle Art und Weise tun können.

Alle Fachbereiche beteiligen

Im Bildungsziel von Art. 5 MAR ist neben der «Studierfähigkeit» auch das Ziel einer «vertieften Gesellschaftsreife» aufgeführt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass nicht nur die Anforderungen in einzelnen Fächer, wie z.B. Erstsprache oder Mathematik, transparent gemacht werden. Auch angesichts der Kompensationsregelung sollen alle promotionsrelevanten Fächer an der Reflexion über vergleichbare Anforderungen beteiligt werden.

Kantonsübergreifende Reflexion im Rahmen von Weiterbildungsgefässen

Pro Gymnasium werden 1-2 Lehrpersonen von der Schulleitung im Rahmen einer Weiterbildung für die gemeinsame Reflexion in diesen Entwicklungsmodulen mandatiert. Diese erfahrenen Lehrpersonen reflektieren während eines dreitägigen Weiterbildungsseminars verschiedene Stationen des Prüfens. Insgesamt sind vier verschiedene Entwicklungsmodule in einem Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen.

Dokumentation der Fragestellungen und Positionen

Die in den Entwicklungsmodulen diskutierten Fragestellungen und Positionen werden durch die WBZ CPS in einer Kursdokumentation zuhanden der teilnehmenden Schulen festgehalten. Diese Dokumentationen dienen als Input für die schulinterne Unterrichtsentwicklung.

Begleitung des Projekts durch «Echo-Gruppe»

Die Meilensteine dieses Pilotprojekts werden jeweils einer Gruppe von interessierten Personen zur Stellungnahme vorgelegt. In dieser sind Vertretungen der folgenden Institutionen vorgesehen: KSGR, VSG, USO, SMAK und Universität. Durch den Einbezug dieser Institutionen wird auch die Transparenz von GEMEINSAM TRANSPARENTER PRÜFEN zusätzlich erhöht.

Gemeinsames Ziel: Jede Schule absolviert in ihrem Tempo die Stationen des Prüfens, der Austausch über die Erfahrungen auf dem gemeinsamen Kurs ist das Ziel.

 

Gemeinsame Reflexion über alle Stationen des Prüfens

1. Inhalte festlegen
2. Anforderungen festlegen
3. Prüfungsaufgaben entwickeln
4. Korrekturschlüssel entwickeln
5. Vorbereitung im Unterricht
6. Durchführung Prüfung
7. Korrigieren / bewerten
8. Analyse Ergebnisse
9. Ableiten von Konsequenzen

(nach Prof. Dr. Katharina Maag Merki, Universität Zürich)



WBZ CPS